Tourenberichte 2013

ÄUSSERES BARRHORN 10.+11. AUGUST 2013

Teilnehmer: Margrith Feuz, Yvette Pfluger, Heidi Ulrich-Abegglen, Marcel von Allmen, Ursula Zwahlen Tourenleiter: René Feuz

Wettervorhersagen wie man sie sich für grosse Touren wünscht - dieses Glück hatten wir für die Barrhorntour.
Kurz nach dem samstäglichen Mittagessen verliessen wir das Berner Oberland Richtung Turtmanntal um in einem gut zweieinhalbstündigen gemütlichen Aufstieg durch Lärchenwald, Schafweiden und durch einen alpinen Garten mit Astern, Arnika, Männertreu und Edelweiss etc. die schön gelegene Turtmannhütte zu erreichen. Ein herrliches Nachtessen und Nicht-Schnarchende Zimmerkollegen trugen viel zu einer erholsamen Nacht bei – aber dessen ungeachtet rasselte uns der Wecker wieder in die Realität.
Getreu dem Motto: „Bergsteigen ist ein Frühaufstehersport“ verliessen wir die Hütte als eine der ersten Gruppen. Begleitet von einem eindrücklichen Sonnenaufgang am Bishorn stiegen wir im schönen Schatten bergauf. Die Wegbeschreibung ist kurz und knapp: Moränenschutt und Steine. Weiter oben ein Schneefeld, in welches wir ein paar Tritte ritzten und zur Abwechslung folgten wieder angefrorener Moränenschutt und Steine.
Nach guten dreieinhalb Stunden standen wir zuoberst und genossen trotz kühlem Wind die wundervolle Aussicht. Rundherum die Walliser Viertausender westwärts die Waadtländer Alpen, nördlich „unsere Berge“ und ostwärts der Blick Richtung Goms. Ein durchaus lohnenswertes Gipfelziel auch wenn die Besteigung als höchstem für Wanderer erreichbar beworbenem Berg vermutlich einige Wanderer an ihre Grenzen bringt. Während dem nicht weniger eindrücklichen Abstieg, auf dem Schneefeld schnallten wir die Steigeisen an, gönnten wir uns ausführliche Pausen und fachsimpelten unter anderem auch über die 7-Uhr-Frühstückner.
Wie warm dann wohl die langen Hosen im Abstieg zum Parkplatz geben würden? Deshalb wechselten wir bei der Hütte das Tenu und packten die Siebensachen aus den Körben zusammen und weiter ging’s über den Steinmanndliweg talwärts. Nach dem obligaten Glace-Stopp in Oberems fuhren wir zurück durch den Lötschberg nach Hause in die „Üsserschwiiz“. Ein herzliches Dankeschön den Teilnehmenden für die beiden tollen Tage in einem schönen Tourengebiet.

René Feuz

 

 

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