Tourenberichte 2013

 

SKITOUR „HOCKENHORN-GITZIFURGGE“ VOM 10. MÄRZ 2013

Teilnehmer: Christian Abbühl, Kathrin Abbühl, Andreas Binggeli, Andrea Gertsch, Marianne Grossenbacher, Andreas Reichenstein, Martin Schmied, Marcel von Allmen, Judith von Moos, Patrick Zwahlen (JO), Ursula Zwahlen
Tourenleiter: René Feuz

Mit dem markanten Temperaturanstieg stiegen gleichzeitig auch die Sorgen ob denn noch Pulverschnee zu finden sein wird. Der Regen anfangs Woche vor der Tour bis in grosse Höhen zerstörten dann auch die letzten Hoffnungen und der Wetterbericht war auch nicht auf unserer Seite. Nichts desto trotz starteten wir am frühen Samstagmorgen und bestiegen bei Schneeregen in Kandersteg den Zug. Welche Überraschung dann im Lötschental. War es bloss eine blaue Störung am Himmel oder das Wetterglück doch auf unserer Seite. Bequem per Bahn erfuhren wir den Hockenhorngrat und erstiegen auf den Fellen den Hockenhornsattel. Die tolle Sicht gegen Osten und Süden mit den Walliser Viertausendern beruhigte die Teilnehmenden und ein verstohlener Blick Richtung Westen beruhigte die Bedenken nach dem erwarteten Wettersturz. In der Abfahrt zum Lötschenpass genossen wir gute Schneeverhältnisse und spannten die Felle erneut auf. Die Aufstiegsspur zur Gitzifurgge war für unseren JO-ler derart gut geleg sich brachte. Aber auch die übrigen Teilnehmenden benötigten für die rund 300 Höhenmeter lediglich 40-45 Minuten  Die lange Abfahrt Richtung Leukerbad wäre ein wirklicher Genuss gewesen – wenn doch die Sicht nur etwas besser gewesen wäre. Fazit: Beste Schneeverhältnisse mit frischem Pulverschnee auf der tragenden Schicht, ein holperiges Stück bis zum Skiweg und perfekter Sulz bis zur Dorfstrasse. Nach der verdienten Kaffee- / Kuchenpause auf der Gemmi fuhren wir weiter Richtung Daubensee, Schwarenbach, Spittelmatte und Sunnbüel. Die Schneeverhältnisse waren bisher so gut gewesen, dass wir uns entschieden bis nach Kandersteg abzufahren. Anfänglich ging’s noch gut, dann mittelmässig und über einen wahrscheinlich tags zuvor niedergegangenen Nass-Schneerutsch war’s dann definitiv nicht mehr spassig. So stiegen wir ein Stück über den Sommerweg ab, bevor wir für die letzten wenigen hundert Meter die Skier wieder anschnallen konnten. Müde aber glücklich verliessen wir den Ausgangsort – und das Wetter war immer noch gut. Ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden für den tollen Tag!

René Feuz

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