2020   2019  

KLETTERWOCHENENDE RUND UM DIE SIDELENHÜTTE 25./26. Juli 2020

Tourenleiter:         Martin Feuz

Teilnehmer:            Thomas Buser, Joe Geissbühler, Martin Schmied

Der Wetterbericht ist auf unserer Seite und die Rucksäcke sind gepackt.

Samstagmorgen fahren Martin, Joe und ich in Wilderswil los, über den Grimselpass zum Furka, wo wir Thomas treffen. Kurz abgemacht, die Schuhe gebunden sind wir schon unterwegs Richtung Sidelenhütte, wo wir Kaffeepause machen wollen. Nach dem Znüüni wandern wir weiter in Richtung klein Bielenhorn. Auf dem Weg kommen wir am berühmten Kamel vorbei, wo eine Highline eingerichtet ist. Ganz fasziniert können wir beobachten, wie jemand über dieses gespannte Band hin und her balanciert. Kurz danach erreichen wir den Einstieg zu unserer Route. Wir erfreuen uns über die genussvolle Kletterei, immer dem Grat entlang. Der Fels ist gut, aber mit einigen Stellen gespickt, die uns doch etwas aus der Reserve locken. Glücklich auf dem Gipfel angekommen, freuen wir uns bei Wurst und Brot auf die bevorstehende Abseilpiste. Ruck zuck sind wir wieder beim Einstieg, wie als kleiner Bub möchte ich gleich nochmal hoch und die Abseilpiste nochmal hinunterrauschen. Wegen der besonderen Lage steigen wir wieder ganz hinunter und beziehen im Tiefenbach die Gruppenunterkunft. Wir erfreuen uns über eine Dusche, ein tolles Abendessen und ein Feierabendbier.Nach reichlichem Studium unserer Kletterführer haben wir uns für Sonntag einen Klettergarten beim Belvédère entschieden. Am Morgen sind wir wegen dem Nebel noch etwas skeptisch, südlich vom Pass ist das Wetter jedoch top. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten im dichten Buschwerk erreichen wir den Klettergarten. Hier kommen wir alle voll auf unsere Kosten und klettern, was das Zeug hält. Nachmittags lassen unsere Kräfte dann doch etwas nach und wir machen uns auf zurück nach Gletsch zu den Autos. Bei Kaffee, Bier und Kuchen verabschieden wir uns voneinander und machen uns auf die Heimreise.

Danke allen Teilnehmern für dieses schöne Wochenende.

Martin Feuz